Freitag, 17. Juni 2011

"Facebook Party" Im Aachener Elisengarten







Auf Facebook wurde schon vor einigen Tagen zu einer “dicken Party” heute ab 19 Uhr im Elisengarten in der Aachener Innenstadt aufgerufen. Bereits am Mittwoch hat die Stadt von der Aktion Wind bekommen und war wenig begeistert. Aufgrund der über 1700 Zusagen (Stand: Mittwoch 19Uhr) hat die Stadt das Zusammentreffen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Sicherheitsgründen untersagt. Das Ausgesprochene Verbot interessiert die Facebook Comunity wenig und es sagten immer mehr Personen zu der Veranstaltung zu, sodass die Stadt Amtshilfe bei der Polizei und dem LKA anforderte. In Zusammenarbeit haben die Behörden entschieden den Elisengarten mit Bauzäunen abzusperren und massive Polizeipräsenz zu zeigen.

Bereits heute Mittag haben Mitarbeiter der Stadtbetriebe damit angefangen den Elisengarten einzuzäunen.



Natürlich soll auch bloß jeder wissen, wer da den Spielverderber spielen muss, weshalb die Stadt natürlich, verantwortungsvoller Weise, alle Zaunelemente markiert hat.






Um 18:45 Uhr waren kaum mehr als 250 Jugendliche am Elisenbrunnen anzutreffen. Auch das Polizei Aufgebot hält sich doch sehr in Grenzen. Die Party droht Wort wörtlich ins Wasser zu fallen.



Der Elisengarten ist wie ausgestorben, lediglich ein paar Ordnungshüter sind dort anzutreffen.


Mittwoch, 15. Juni 2011

Panorama bei Nacht

Das schöne, in Kessellage gelegene Aachen Fotografiert von der Steigung zwischen Berensberg und der Aachener Soers. 


Bei beiden Aufnahmen stand die Kamera auf einem 3-Bein Stativ. Bei Belichtungszeiten von 5 Sekunden ist es einfach unmöglich die Kamera in der Hand ruhig zu halten.

Montag, 13. Juni 2011

Regenbogen über Aachen

Da war ich wohl mit meiner Kamera zur rechten Zeit am rechten Ort. Direkt neben mir auf dem Feld war ein wunderschöner Regenbogen entstanden, wodurch ich mich sogar über den Regen freuen konnte.


Auf der anderen Seite des Hügels verzog sich die Sonne langsam hinter den Regenwolken...

Und zum Schluss nochmal der Regenbogen in seiner vollen Größe.

Freitag, 10. Juni 2011

Die Welt des Espressos

Espresso ist ein Getränk, dass vielen von uns täglich begegnet. Zum wachwerden, nach dem Essen oder zum ausspannen in der Mittagspause, der Espresso gewinnt in Deutschland zunehmend an Beliebtheit und läuft dem klassischen Filterkaffee langsam den Rang ab. Zudem ist das Warmgetränk im kleinen Tässchen Fotogen und sehr wandlungsfähig. Cappuccino, LatteMacchiato, Café Latte oder Café Macchiato all diese Spezialitäten sind auf der Basis eines guten Espressos aufgebaut. Mit meinem analogen Makro Objektiv (150mm) habe ich einige Großaufnahmen meines Lieblingsgetränkes angefertigt.

Gebrüht aus 100% Arabikabohnen der ältesten Kafferösterei in Deutschland, Plums Kaffee.
Diese Bild wurde bei Blende 22 und einer Belichtungszeit von 1/50 sek. aufgenommen. Zur Beleuchtung diente eine Lampe mit gelber Softbox, um eine warme Lichtstimmung zu erzeugen.
Der Espresso wurde aus frisch gemahlenen Bohnen der Sorte Selezione (100% Arabika) von Plums Kaffee in Aachen bei einem Mahlgrad von 0,5-1mm und einer Durchlaufzeit von ca. 30sek. gebrüht.
Wichtig für einen guten Espresso ist seine Créma, die das Aroma des darunter liegenden Espressos schützt und auch selbst, durch die vielen Ätherischen-Öle, ein geschmackliches Erlebnis bietet.

Das Getränk für ein schönes, entspanntes Frühstück am Sonntag morgen, ein LatteMacchiato. Wichtig für den LatteMacchiato ist der feine Milchschaum, der die Espressoschicht überdeckt. Dafür verwende ich kalte fettarme Milch und schäume diese in einem Edelstahlkännchen mit einer Dampflanze auf. Dabei muss beachtet werden, dass die Milch eine Temperatur von ca. 60°C nicht übersteigt, da der Schaum sonst in sich zusammenfällt. Nach dem schäumen erzielt man durch schwenken und klopfen des Kännchens eine homogene Flüssigkeit.



Montag, 6. Juni 2011

Fischfotografie

Die Fischfotografie stellt in der Makrofotorafie für mich eine besondere Herausforderung dar. Zum einen bewegen sich die Objekte sehr schnell vor dem Objektiv, zum anderen stellt die Scheibe des Aquariums ein Hindernis dar, welches das einfallende Licht ungewollt in die Linse reflektiert. Um trotz der Schwierigkeiten schöne Bilder machen zu können, sollte man einiges beachten.
Ganz wichtig ist es, dass die Glasscheibe durch die man fotografiert sehr sauber ist. Jegliche schlieren oder Kalkrückstände stören im fertigen Bild ungemein. Wenn die Scheibe gereinigt wurde geht es ans aufbauen des Equipments. Dazu befestige ich meinen externen Blitz auf einem Stativ und stelle ihn auf eine höhe mit der Scheibe. Das Licht des Blitzes sollte im 45° Winkel auf die Scheibe treffen, sodass die Reflektionen am Objektiv vorbei laufen. Die Kamera befestige ich auf einem zweiten Stativ und stelle sie senkrecht vor das Aquarium. Nun sollte man ein gutes Makroobjektiv mir schnellem Autofokus verwenden. Wenn man dies nicht hat kann man auch eine Nahlinse (meiner Meinung nach sind +4Diop. am Besten geeignet) auf ein anderes Objektiv mit relativ kleiner Nahgrenze und schnellem Autofokus schrauben. Wessen Autofokus eher langsam ist, sollte für die Aufnahmen den Manuellen Fokus nutzen und sich einen festen Schärfebereich einstellen und warten bis der Fisch in diesen hinein schwimmt. Jetzt kann es losgehen. Wer hat sollte noch eine Softbox auf den Blitz stecken (ein Tempo davor tuts aber auch), damit das Licht diffus auf den Fisch trifft.
Nach ein wenig Übung und ein paar kleineren Spielereien mit Verschlusszeit (die kurz zu wählen ist, da der Fisch sonst im Bild verschwimmt) und Blende sollten befriedigende Bilder aus der Kamera kommen.


Samstag, 4. Juni 2011

Architektur

Aachen ist bekannt für seinen historischen Dom in mitten der Altstadt. Für mich ist dieses Gebäude eines der schönsten Fotomotive (in Aachen), dass viele verschiedene Gesichter hat. So habe ich mich auf gemacht den Dom einmal nicht bei Tag im Sonnenschein zu Fotografieren, sondern in einer bewölkten Nacht. Mit Kamera und Stativ bewaffnet setzte ich mich auf den Katschhof (Rückwertige Seite des Doms) und wartete auf richtige Dunkelheit. Mitten auf dem Katschhof baute ich mein Equipment auf und probierte verschiedene Belichtungszeiten aus (10sec-60sec). Einen guten Kompromiss zwischen einem dunklem Bild und dem verwischenden Effekt der Wolken fand ich bei 15sec. Belichtungszeit. Kürzere Zeiten ließen den verwischenden Effekt verschwinden, längere Zeiten machten das Bild zu hell und zerstören die Stimmung.